Regionalentwicklung

Regionalentwicklung

 

Eine zukunftsfähige Regionalentwicklung setzt die Integration der Bedürfnisse aller relevanten Anspruchsgruppen sowie die Berücksichtigung sozialer, ökonomischer, ökologischer und technischer Aspekte voraus. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Regionalentwicklung sind eine interdisziplinäre Herangehensweise und die Berücksichtigung der Kernanliegen der nachhaltigen Entwicklung. Dies erfordert von allen Beteiligten ein hohes Mass an Integrations- und Kompromissfähigkeit, sowie die Fähigkeit, ausgetretene Pfade zu verlassen, altbewährte Lösungsansätze zu hinterfragen und sich auf neue Blickweisen einzulassen.

Huch GmbH kennt die aktuellen Spannungsfelder in der Regionalentwicklung und kann über ein umfassendes Partnernetz eine breitgefächerte Problemlösungskompetenz im Regionalentwicklungsbereich anbieten. Da wir keiner Berufssparte und keiner Anspruchsgruppe verpflichtet sind, können wir Regionalentwicklungsprojekte neutral und unbelastet begleiten und aktiv zur Erarbeitung neuer Lösungsansätze beitragen.

 
Regionalentwicklung
 

Herausforderungen der Regionalentwicklung

 
Im Zuge der wachsenden Mobilität, der internationalen Vernetzung und einer Auffächerung gesellschaftlicher Milieus geraten regional gepflegte Selbstbilder zunehmend in Konflikt mit der gelebten Realität. Im Zuge veränderter allgemeiner Bedürfnisse sinkt zudem die Bereitschaft zur Solidarität zwischen den unterschiedlichen Regionen sowie die Bereitschaft, tradierte Weltbilder und darauf aufbauende regionale Identitäten einfach unhinterfragt weiter zu unterstützen. Dadurch werden Regionen gezwungen, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen und teilweise auch ihre Identitäten zu reflektieren. Das Problem in diesem Zusammenhang ist weniger der Wandel des Verhaltens und der Bedürfnisse der Regionalbevölkerung an sich, als das Auseinanderdriften von Verhalten und Selbstbild. Da für die Planung Bedürfnisse und Verhalten relevant sind, während die Politik stark vom Selbstbild der Betroffenen geprägt wird, entsteht eine Diskrepanz zwischen den analytisch ermittelten Planungsgrundlagen und den politischen Vorgaben. Zudem ist die Planung ein Instrument, das aus der Gegenwart die Zukunft vorbereitet, während politische Entscheide sich dadurch auszeichnen, dass sie in der Gegenwart Probleme lösen sollen, welche in der Vergangenheit als solche erkannt wurden. Dies hat zur Folge, dass die Politik der Planung meist hinterherhinkt.
 
Zukunftsgerichtete und innovative Denkansätze, welche echte Alternativen zu den überkommenen Denkmustern sein könnten, werden dadurch häufig blockiert. Eine zukunftsfähige Regionalpolitik verlangt dagegen von allen Beteiligten Offenheit und die Bereitschaft, sich der Auseinandersetzung zwischen Wunschbildern und gelebtem Verhalten zu stellen und davon ausgehend wirklich Neues zu denken.
 

  • Herausforderungen der Regionalentwicklung, ext. Version (PDF)
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